Nicht oft erlebe ich meine Wohnung ohne Hund. Letzte Woche war ich ein paar Tage lang nicht zuhause. Meine Familie passte in dieser Zeit auf meinen Hund auf. Ich kam spät an und ließ sie eine weitere Nacht dort. Mal Ruhe, dachte ich. Schlafen konnte ich allerdings nicht. Mir wurde klar, eine Nacht ohne Hund fühlt sich leer an.
Meine Mutter macht sich auf meine Bemerkung hin, dass es nach dem Tod hoffentlich entweder nichts oder halt was Schönes kommt, mit einem „Es wird schön!“ verständlich. Meine Mutter hat MFA (Multisystematrophie) im – vermutlich - Endstadium.
Zur (interkulturellen) Öffnung der Erwachsenenbildungseinrichtungen
Es gibt keinen Feierabend im Prozess der repräsentativen Öffnung von Institutionen, denn die Bevölkerung ist stets im Wandel und die Barrieren sind vielfältig. Unter dem Titel "Repräsentations-Lücke" leistet Diskurs am Feierabend vom 20. Mai 2026 einen kleinen Beitrag zur Verständigung, auf was es ankommt und wie "Leben in uneindeutigem Zustand und die Gestaltung einer unklaren Zukunft" (Terkessides, M. 2010) funktionieren kann.
Neulich, auf dem Weg zur Arbeit, irgendwo zwischen Währinger Gürtel und Schwarzspanierstraße, verwandelte sich eine Bim der Linie 41 für knapp drei Stationen in eine Mischung aus TikTok-Kanal und improvisierter Disco. Aus einer Bluetooth-Box schepperte Cosmós „Tanzschein“, drei Teenager wippten zwischen den Haltestangen und imitierten die Choreo, die erst kürzlich über Millionen von Fernsehern flimmerte.
Es ist der 17. April 2026. Frühlingserwachen im Lichtentalerpark. Perfektes Wetter, um ein Stück Geschichte zu schreiben - Geschichte des respektvollen Miteinanders im Lichtental.
Ich werde vom Wecker wach, schalte schnell den lautstarken Ton ab – und BUMM … die erste Nachricht trudelt ein. Ganz egal, auf welcher Plattform ich mich bewege, es regnet schlechte Nachrichten.