Meine Mutter macht sich auf meine Bemerkung hin, dass es nach dem Tod hoffentlich entweder nichts oder halt was Schönes kommt, mit einem „Es wird schön!“ verständlich. Meine Mutter hat MFA (Multisystematrophie) im – vermutlich - Endstadium.
Neulich, auf dem Weg zur Arbeit, irgendwo zwischen Währinger Gürtel und Schwarzspanierstraße, verwandelte sich eine Bim der Linie 41 für knapp drei Stationen in eine Mischung aus TikTok-Kanal und improvisierter Disco. Aus einer Bluetooth-Box schepperte Cosmós „Tanzschein“, drei Teenager wippten zwischen den Haltestangen und imitierten die Choreo, die erst kürzlich über Millionen von Fernsehern flimmerte.
Es ist der 17. April 2026. Frühlingserwachen im Lichtentalerpark. Perfektes Wetter, um ein Stück Geschichte zu schreiben - Geschichte des respektvollen Miteinanders im Lichtental.
Ich werde vom Wecker wach, schalte schnell den lautstarken Ton ab – und BUMM … die erste Nachricht trudelt ein. Ganz egal, auf welcher Plattform ich mich bewege, es regnet schlechte Nachrichten.
Finanzen, Finanzen, Finanzen – es gibt in diesem Themenbereich viele Aspekte, von denen ich gar keine Ahnung habe. Bei dem Gedanken an Krypto und dazugehörige Bro-Influencer vergeht mir alles.
Oder: Wie schlechter Schlaf unsere Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.
Es ist für viele eine „olle Kamelle“. Aber leider - auch wenn die „Geschichte einen Bart“ hat -, bleibt das Thema aktuell und der Umgang damit in Österreich unverändert. Es geht um Menschen mit Migrationshintergrund, den Arbeitsmarkt, die Aufenthaltstitel und die Psyche. Zwei Beispiele. Alle Protagonist:innen klagen über unruhigen Schlaf.