„Es wird nicht alles automatisch gut“, stellte Daniela Ingruber1 letzten Mittwoch beim Vernetzungstag Stadtteilarbeit fest. Mehr als einmal kam mir in meinem Leben bereits folgender Spruch über die Lippen: „Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht vorbei.“ Mit Blick auf dem Klimawandel könnte sich das allerdings für viele von uns bzw. unsere nachfolgenden Generationen auch nicht ausgehen.
Vom 12. bis 17. Oktober fanden die ERASMUS Days europaweit statt. Das ASH Forum, das seit Anfang 2026 für Mobilitäten akkreditiert ist, war mit einer Aktion im FrauenLernRaum dabei.
Rückschau zum Wahlabend Bosnien & Herzegowina am 4. Oktober 2026
“Wieso fährst du nach Bulgarien? Ist es dort schöner als in Bosnien?“, fragte mich eine lose Bekannte aus dem Grätzel. Jahre später erzählte mir der zugehörige Partner, dass er, seitdem in der Ukraine der Krieg ausgebrochen sei, Panikattacken bekäme, wenn er mit seinen Kindern Urlaub im Heimatort in Bosnien mache. Er wache mit dem Gefühl auf, sich und seine Kinder nicht rechtzeitig aus der Stadt bringen zu können. Emir ist 1992 den ethnischen Säuberungen entkommen. Nicht in Srebrenica, sondern Prijedor. Von seiner Stadt spreche niemand und die Geschichtsbücher in der Republika Srpska bleiben weiß*, so Emir.
Als Kind in einem evangelischen Haushalt und als Teil eines Familiengeflechts, in dem sich so manche evangelische Geistliche tummeln, wurde ich von Lebensbeginn an in einer zwar unaufdringlichen und zwanglosen, gleichzeitig aber recht selbstverständlichen Weise religiös sozialisiert. Sprich: Mein Blick auf die Mitwelt war stets von einer bestimmten, in meinem Fall halt evangelisch-christlichen Perspektive mitgeprägt.
Fünf Orte, unterschiedliche Rahmenbedingungen – und erstaunlich viele Menschen, die bereit waren, sich an einem Vormittag, Nachmittag oder Abend auf eine 400 Jahre alte Geschichte einzulassen...
Die Zahl der Inhaftierten ist seit dem Jahr 2000 weltweit um etwa 25-27% angestiegen. Olivia Rope von Penal Reform International erklärt im Feierabenddiskurs „Gestraft genug" am 16.09.2026 vor dem Albert-Schweitzer-Haus, dass dies auf den angestiegenen Drogenhandel sowie auf das erhöhte Sicherheitsbedürfnis von Gesellschaften und damit einhergehende verschärfte Strafgesetzbücher zurückzuführen sei.
Berlin. In die Hauptstadt Deutschlands führte mich im September 2026 mein Erasmus+ Job Shadowing. Drei Tage lang begleitete ich Kristina Krömer, Projektleiterin von metro_polis, auf Schritt und Tritt, um einen umfassenden Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit zu werfen.