Als Kind in einem evangelischen Haushalt und als Teil eines Familiengeflechts, in dem sich so manche evangelische Geistliche tummeln, wurde ich von Lebensbeginn an in einer zwar unaufdringlichen und zwanglosen, gleichzeitig aber recht selbstverständlichen Weise religiös sozialisiert. Sprich: Mein Blick auf die Mitwelt war stets von einer bestimmten, in meinem Fall halt evangelisch-christlichen Perspektive mitgeprägt.
Fünf Orte, unterschiedliche Rahmenbedingungen – und erstaunlich viele Menschen, die bereit waren, sich an einem Vormittag, Nachmittag oder Abend auf eine 400 Jahre alte Geschichte einzulassen...
Die Zahl der Inhaftierten ist seit dem Jahr 2000 weltweit um etwa 25-27% angestiegen. Olivia Rope von Penal Reform International erklärt im Feierabenddiskurs „Gestraft genug" am 16.09.2026 vor dem Albert-Schweitzer-Haus, dass dies auf den angestiegenen Drogenhandel sowie auf das erhöhte Sicherheitsbedürfnis von Gesellschaften und damit einhergehende verschärfte Strafgesetzbücher zurückzuführen sei.
Berlin. In die Hauptstadt Deutschlands führte mich im September 2026 mein Erasmus+ Job Shadowing. Drei Tage lang begleitete ich Kristina Krömer, Projektleiterin von metro_polis, auf Schritt und Tritt, um einen umfassenden Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit zu werfen.
In einer utopischen Weltvorstellung würde jede:r gehört werden. Rücksicht und Offenheit stehen an erster Stelle. Und wenn es nicht jede:r ist, erlischt diese Utopie durch den Realismus, von dem ich dachte, dass wohlhabende Personen die einzigen sind, die wirklich etwas bewirken können. Bist du an der Spitze des Kapitalismus, gehört dir die Welt „quasi“. Doch die neuesten Entwicklungen in Bezug auf die Ed-Sheeran-Macklemore-Debatte lassen mich an meinen bisherigen Vorstellungen zweifeln.
Partys, Fernsehlärm und laute Unterhaltungen bis in die Nachtstunden – seit zwei Monaten habe ich neue Nachbarn. Sie wohnen im selben Haus in der Stiege gegenüber meiner Wohnung. Der Innenhof verbindet uns. Und ich schäme mich zu sagen, dass sie die Wienerin in mir aktivieren. Oder zumindest das Klischee einer Wienerin, dem ich zu meinem Entsetzen mittlerweile entspreche.
Vergangenen Samstag schlafe ich seit langem wieder auf einer Hütte – zweitägige Bergtour, besser gesagt Wanderung. Ich buche mit der Freundin zwei Lagerplätze. Mehrbettzimmer ist mir zu dekadent ...