
Wenn über Straffälligkeit, Verurteilung und Inhaftierung gesprochen wird, steht die straffällig gewordene Person im Mittelpunkt. Weniger sichtbar sind die Opfer aber auch die Menschen im Umfeld der verurteilten Person - insbesondere die Kinder. Dabei kann die Inhaftierung eines Elternteils tief in das Familienleben eingreifen - in Bindungen, Alltagsstrukturen, finanzielle Sicherheit und das emotionale Erleben der Kinder.
Die schweizer Filmemacherin Annina Furrer macht sich in ihrem knapp einstündigen Dokumentarfilm "Mitgefangen" auf, diese Unsichtbarkeit aufzuheben. Sie portraitiert Angehörige von Haftinsass:innen und lässt Menschen aus der Deutschschweiz erzählen, welche unvorstellbaren Unwegsamkeiten das System für sie bereit hielt und wie wenig Unterstützungsmöglichkeiten es gab und gibt.
Zum Trailer: "Mitgefangen" (2023, 49 min, R. Annina Furrer)
Im Anschluss folgt ein Gespräch mit
Ivana Mehr, Verein Extramural, Schweiz und
Ornella, betroffene Mutter, Österreich
Moderation: Monika Mokre, Union für die Rechte von Gefangenen
Eintritt bei freier Spende.
Anmeldung nicht erforderlich.
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Die Veranstaltung ist der Auftakt zur Online - Fachkonferenz (Un-)Sichtbar. Kinder von Infhaftierten.
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Veranstaltung in Kooperation mit
