
Im Demokratiemonitor, veröffentlicht im März 2026, spricht FORESIGHT Research von der "Repräsentationslücke" in den politischen Entscheidungsgremien. Junge Menschen fühlen sich nicht repräsentiert und bezweifeln zurecht, dass ihre Anliegen auf die politische Agenda gelangen. In direktem Zusammenhang ist das schwindende Vertrauen in die Demokratie zu sehen.
Die Frage der Repräsentanz von Minderheiten bleibt nicht bei der politischen Vertretung stehen, sondern betrifft alle (staatlich finanzierten) Einrichtungen. Mark Terkessides plädierte bereits 2006 für eine interkulturelle Öffnung der Institutionen und geht davon aus, dass dies einen radikalen Unterschied im Sinne der Teilhabe aller Menschen macht.
Nach einem Expert:inneninput diskutieren wir am Beispiel der allgemeinen Erwachsenenbildung wie es um die interkulturelle Öffnung der Einrichtungen steht, welche (positiven) Auswirkungen diese im Sinne der Erreichung von Zielgruppen haben kann und welche Schritt konkret v.a. in öffentlich subventionierten Trägervereinen gesetzt werden müssten und was schon alles passiert ist.
Expert:inneninput: Wir sind auch Wien (angefragt)
Initiative zu Gast: tba
Format:
"Diskurs am Feierabend" lädt zur Diskussion auf der Straße vor dem Albert-Schweitzer-Haus ein. Nach einem kurzen Input zum Thema diskutieren wir gemeinsam entlang der Diskussionsleitfragen und lernen schließlich eine Initiative aus der Zivilgesellschaft kennen. Begleitet wird die Diskussion von köstlichen Kleinigkeiten und Getränken.
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