Hat sich die Jugendkriminalität in den vergangenen Jahren verändert? Worauf ist ein Anstieg der gemeldeten Delikte zurückzuführen? Sind Jugendliche gewaltbereiter als noch vor ein paar Jahren? Werden sie immer jünger? Schlagworte sind „Jugendbanden“ und „Schlägerei im Klassenzimmer“. Was sind reale Entwicklungen und was wird hingegen medial aufgebauscht und parteipolitisch instrumentalisiert?
Wie sind kriminelle Handlungen im Jugendalter einzuordnen, insbesondere im Vergleich zu straffälligen Erwachsenen? Ist das „Strafrecht“ der richtige Weg, um auf diese Taten zu reagieren und eine positive, delikt- und straffreie Entwicklung junger Menschen zu erwirken? Wie verändert sich „die Jugend“ in der heutigen Gesellschaft und bedarf es neuer Grenzziehungen, Stichwort Strafmündigkeitsalter? Welche Gesellschaft schafft Lebensbedingungen für alle, die es für alle Gesellschaftsmitglieder wahrscheinlicher macht, ein deliktfreies Leben zu führen?
Beate Matschnig, ehem. Jugendrichterin, Universität Wien
Fabian Reicher, Sozialarbeiter, boja
legen mit ihren unterschiedlichen Perspektiven die Basis für eine Diskussion zwischen Publikum und Podiumsgästen über das Thema.
Moderation: Marlene Nowotny, Ö1
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Publikumsbeteiligung ist ausdrücklich erwünscht.
Wir bitten um Anmeldung! Tischreservierung für nach 20:00 Uhr direkt im Lokal unter +43 677 62919474 oder hallo@speisen-ohne-grenzen.at.
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Konsens unerwünscht ist eine Diskursreihe zu aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen. Zwei Expert:innen teilen ihre jeweiligen Perspektiven. Auch die Besucher:innen tauschen sich aktiv untereinander aus. Alle kommen zu Wort. Für Meinungsverschiedenheit und gegen Polarisierung.
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In Kooperation mit Juvivo
Gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung