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Inhalt:
Neue Perspektiven aus Gesellschaft und Religion

Was hat Religion heute noch mit gesellschaftlichen Debatten zu tun? Welche Perspektiven eröffnet Theologie auf Fragen, die uns im Alltag begegnen? Und wie lassen sich unterschiedliche Sichtweisen produktiv miteinander ins Gespräch bringen?

 

Die Reihe Neue Perspektiven aus Religion und Gesellschaft lädt dazu ein, aktuelle Themen an der Schnittstelle von Glaube, Denken und gesellschaftlicher Realität neu zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen offene Gespräche, kritische Reflexion und der Austausch auf Augenhöhe. Unterschiedliche Positionen sind dabei ausdrücklich willkommen – nicht als Gegensätze, sondern als Ausgangspunkt für gemeinsames Weiterdenken.

 

Angesprochen sind besonders Studierende und junge Erwachsene, die Interesse daran haben, komplexe Fragen nicht vorschnell zu beantworten, sondern sie gemeinsam zu erkunden: differenziert, dialogisch und mit Neugier für andere Perspektiven.

 

Die Reihe findet im Evangelischen Studentenheim Wilhelm-Dantine-Haus statt und bietet damit einen neuen Raum für Begegnung, Diskussion und gemeinsames Nachdenken.

rückblick

Die Neue Rechte und ihr Luther

Was hat Martin Luther mit heutigen rechtspopulistischen und rechtsextremen Strömungen zu tun? Und wie können wir Narrative der Neuen Rechten erkennen, kritisch einordnen und ihnen wirksam begegnen?

Diesen und anderen Fragen stellten sich am 7. Mai 2026 der Theologe Johannes Modeß (Universität Greifswald) und der Politikwissenschaftler Florian Zeller (DÖW) in zwei Vorträgen. Mit zahlreichen Beispielen führten sie den Teilnehmenden im Evangelischen Studentenheim Wilhelm-Dantine-Haus, Wien-Währing, die aktuelle Lutherrezeption bzw. die Funktionalisierung und Instrumentalisierung dieser historischen Gestalt im rechtspopulistischen und rechtsextremen Milieu vor Augen, klärten über Ziele und Methoden der so genannten Neuen Rechten auf und gaben eindrückliche wie erschreckende Einblicke in ihre Forschungsarbeit. Danach wurde das Publikum mittels provokant formulierter Aussagen (etwa "Wäre Luther heute Kulturkämpfer?") zur Diskussion in Kleingruppen animiert, bevor diese Erträge in einer abschließenden Gesprächsrunde noch einmal zusammengetragen und ans Podium zurückgespielt wurden.


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