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Stadtspaziergang Alsergrund

Der Alsergrund hat in der Vergangenenheit aus Anlassfällen und Missständen Konzepte entworfen und Initiativen entwickelt, die auch immer wieder über den Bezirk hinaus wirkten. Am 4. März 2026 macht sich eine Gruppe von etwa 20 Personen auf den Weg durch den Alsergrund und spürt mit Fragen am Weg und Theatermethoden den Dingen nach.

Wir beginnen den gemeinsamen Weg am Ni-Una-Menos-Platz. Der Platz wurde in Reaktion auf den in unmittelbarer Nachbarschaft verübten Femizid an Trafikantin Nadine W. benannt. Die Trafik wurde zum ersten feministischen Erinnerungs- und Kunstort Frau*schafftRaum in Österreich mit laufend wechselnden Installationen. 

 

Das gesamt Leben vom Kindergarten bis zur Senior:innen-WG könne man nur auf dem Gelände verbringen, meint Joschka vom Theater der Unterdrückten Wien, das hier seine Homebase hat. Die Rede ist vom WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) in der Währingerstraße, das seit 1981 Raum für Initiativen aller Art bietet.

 

Frage am Weg: Welche politischen und gesellschaftlichen Umstände sind förderlich für Veränderungen? 

 

Das heutige Albert-Schweitzer-Haus in der Schwarzspanierstraße ist Studierendenheim, Veranstaltungsort und Büro für diakonische Einrichtungen. Es wurde in den 1950ern von evangelischen Studierenden mit der Idee gegründet, einen Ort  der Zivilgesellschaft zu schaffen, an dem politische und gesellschaftliche Themen nicht nur diskutiert, sondern auch in Aktion und Veränderung kanalisiert werden. Die Gründung des ASH Forum der Zivilgesellschaft rund um 2020 entspringt diesem Gedanken. 

 

Frage am Weg: Welche Kräfte entwickeln sich durch top-down oder bottom-up Prozesse? 

 

Wir nehmen zwei soziale Einrichtungen im Servitenviertel in den Blick und fragen nach, wie die Nachbarschaft den Bewohner:innen über die Jahre im Grätzel begegnet sind. Das Servitenkloster bot in den 2010er Jahren Flüchtlingen Unterkunft und ist jetzt ein Haus für Obdachlose mit Pflegebedarf und ohne Aufenthaltsstatus. Das Mutter-Kind-Haus der Caritas Sozialis ist bereits seit über 100 Jahren an dem Standort und berichtet von problemlosen Zusammenleben im Grätzel. 

 

Frage am Weg: Wie können wir bewusst ressourcenstarke Grätzel für Bewohner:innen öffnen, die auf soziale Einrichtungen angewiesen sind? Stichwort: NIMBY (Not in my backyard) oder WIMBY (Welcome in my backyard)? 

 

Wir besuchen zwei Grätzel, die sich am Alsergrund in der Bewohner:innenstruktur stark unterscheiden. Mit Wahrnehmungsübungen lassen wir uns am Servitenplatz und im Lichtentalerpark auf den Sozialraum ein. Deutlich wird, dass die jeweilige Wohnfläche sehr bestimmend ist für den Bedarf an öffentlichem Raum. Und dass dieser oft unverhältnismäßig klein ausfällt.

 

 

Raum wird nicht nur architektonisch bestimmt, sondern Räume entstehen vor allem auch durch handelnde Personen und Personengruppen. Ganz in diesem Sinne begleitet die mobile soziale Arbeit der Stadt Wien (SAM) mit Methoden der Gemeinwesenarbeit ab dem Frühjahr 2026 einen Aneignungsprozess des umgestalteten Julius-Tandler-Platz.

 

Schließlich kommen wir an unserem Endpunkt, den Projektraum Alsergrund in der Reznicekgasse an. In diesem "bottom-up Nachbarschaftszentrum" begleitet vom Grätzellabor (ehemals Lokale Agenda 21). Jeden Donnerstag wird der Projektraum zum FrauenLernRaum, ein Begegnungsort für Frauen mit den Angebot der Lernunterstützung. Dieses Angebot steht in direktem Zusammenhang mit dem Femizid an Trafikantin Nadine. Am Alsergrund hat der Tod von Nadine nicht nur zu sichtbaren Veränderungen im Stadtraum (Ni-Una-Menos-Platz, Frau*schafftRaum) geführt, sondern auch zu viel Austausch darüber, was Gewaltprävention auf lokaler Ebene stärken kann.

 

Wir danken allen Inputgebenden am Weg: 

Laura Aigner, wohnpartner

Mustafa Aksit, Juvivo 9

Lydia Feichtinger, Caritas Sozialis - Mutter-Kind-Haus

Julia Jesella, Suchthilfe Wien

 

und allen, die sich auf den Spaziergang mit uns eingelassen haben! 

 

Joschka Köck, Theater der Unterdrückten Wien

Angelika Neuner, ASH Forum der Zivilgesellschaft

für die Arbeitsgruppe Gewaltprävention am Alsergrund

 

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Unterstützt von Bezirk Alsergrund

 

Frau*schafftRaum

Arbeitsgruppe Gewaltprävention

Projektraum Alsergrund

SAM 

Juvivo 9

wohnpartner

Caritas Sozialis

FrauenLernRaum

 

Raumsoziologie

From NIMBY to WIMBY

 

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